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1993 wurde in Pogradec die erste Suppenküche für viele Kinder eingeweiht
und eröffnet. Im Lauf der nächsten Jahre sollten im ganzen Land verteilt noch
mehr solcher Einrichtungen folgen.
Es entstanden noch Suppenküchen in Kallmet, in Shkoder, in Gramez, in Lac und in Elbasan.
Mit Hilfe von Privatspenden konnten wir so viele Jahre, hungrige Straßenkinder,
täglich mit einem warmen Essen versorgen.
Einige dieser Suppenküchen wurden bereits an andere Hilfsorganisationen
oder an örtliche Gemeinden übergeben.
In Kallmet entstand durch die Initiative der Albanienhilfe Weilheim
e.V. ein Kindergarten, ein Handwerkerhof mit einer Bäckerei, Schuhmacherei,
Schreinerei, Schneiderei und Steinmetzbetrieb.
In Pogradec bewältigten wir den Rohbau einer Poliklinik, die jetzt bereits nach
Fertigstellung, eingeweiht wurde.
Zwei Grundschulen, in Memelisht und in Elbasan, wurden renoviert und mit
Schulmöbel eingerichtet.
Dann starteten wir die Aktion “Ärztekoffer“ für 20 Ärzte, die völlig ohne ärztliche Hilfsmittel, kranke Menschen in den Bergdörfern Albaniens
versorgten.
Während der Kosovo-Krise wurde in den Suppenküchen zusätzlich noch Essen
an Flüchtlingsfamilien verteilt. Für viele Flüchtlinge organisierten wir Wohnungen oder Unterkünfte.Trotz großer finanzieller Belastungen für unsere
kleine private Hilfsorganisation, meisterten wir auch diese Krise.
In Elbasan entstand durch die Weilheimer Albanienhilfe eines der schönsten und
bekanntesten Sozialzentren in ganz Albanien.
Mit finanzieller Hilfe von “Sternstunden“ wurde hier ein Kinderhaus, ein
Kindergarten und 2006 ein Mädchen-Ausbildungshaus nach europäischen
Standard errichtet.
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